Geschäftsstelle der Kreisgruppe

Monika Schotte

Wolfratshausen, Gebhardtstr. 2
(altes Krankenhaus, rechtes Gebäude, im Dachgeschoß)

Tel. 08171-26571

Fax 08171-72885

bad-toelz(at)bund-naturschutz.de

Öffnungszeiten: Mo 13-18 Uhr, Di/Do/Fr 8-11 Uhr.

Spendenkonto

Konto: 851634

BLZ: 70054306

bei der Sparkasse Bad Tölz - Wolfratshausen

oder

IBAN DE50 7005 4306 0000 8516 34, BIC BYLADEM1WOR

 

Aufgaben der Geschäftsstelle

Keine Frage – unsere Vorzeigeprojekte sind praktische Dinge, bei denen sich was rührt, - ob in der Umweltbildung, bei der Streuwiesenmahd oder beim Amphibienschutz. Jahr für Jahr bewegen hier bezahlte Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer jede Menge im Sinne der Natur.

Doch auch in unserer Kreis-Geschäftsstelle in der Gebhardtstraße im „alten Krankenhaus“ in Wolfratshausen geht es meist rund: Hier laufen viele Fäden zusammen, die koordiniert werden müssen und fast jede Aktion hat neben einer praktischen auch eine organisatorisch-verwaltungstechnische Seite. Vieles davon passiert hier im Hintergrund am Schreibtisch.


Die Geschäftsstelle unterstützt die Vorstände und Ortsgruppen bei ihren Aktivitäten, dokumentiert und archiviert Vorgänge, bearbeitet Förderanträge, Abrechnungen und Stellungnahmen, beantwortet Fragen rund um die Mitgliedschaft, organisiert die jährliche Haus- und Straßensammlung, die Jahreshauptversammlung mit Mitgliederehrung oder den Versand der Mitgliederbriefe, um nur einige Arbeiten zu nennen.


Neben vielen weiteren Aufgaben, die in jedem Büro anfallen, ist die Geschäftsstelle oft auch die erste Anlaufstelle für Anfragen aus der Bevölkerung, auf die wir hier einmal näher eingehen wollen:


„Hilfe, ein Specht haut die Wärmedämmung an der Fassade kaputt, - was kann ich tun?“, „Mein Nachbar lässt im Winter vor der Fahrt den Motor jeden Tag eine halbe Stunde laufen, - darf er das?“, „Welche Pflanzen soll ich für einen bienenfreundlichen Blumenkasten nehmen?“, „Gibt es Krokusse auch in der Natur?“, - solche und viele andere Fragen aus dem weiten Bereich von Natur und Umwelt werden des Öfteren gestellt. Von Wespen, gefundenen Igeln und Fledermäusen, aus dem Nest gefallenen Jungvögeln, Mardern am Speicher, über Gartenfragen oder Baumkrankheiten, bis hin zu „umweltfreundlichen“ Autos oder „ökologischen“ Christbäumen reicht die Palette, was Mitbürger und Mitbürgerinnen aus dem Landkreis wissen wollen, wenn sie die Telefonnummer der Geschäftsstelle wählen und Rat suchen. Wir versuchen dann mit Informationen direkt weiterzuhelfen oder an einen kompetenten Ansprechpartner zu vermitteln.


Leider können wir bei solchen Anfragen zwar meist mit Rat, aber nur in Ausnahmefällen mit Tat behilflich sein. Denn wir haben weder eine Tierauffangstation, noch können wir jeder eingewanderten Pflanze zu Leibe rücken (etwa dem Indischen Springkraut), noch können wir uns jeden Sachverhalt vor Ort anschauen. Dazu reicht das Stundenbudget unserer bezahlten Mitarbeiter einfach nicht aus und unsere Vereinsvorstände, das darf man nicht vergessen, sind ehrenamtlich tätig. Um allen anfallenden Anliegen gerecht werden zu können, bräuchten wir dringend mehr Aktive! Wenn Sie, liebes Mitglied, aus beruflichen Gründen oder weil es Ihr Hobby ist, besondere Kenntnisse in einem Bereich von Natur und Umwelt, einer bestimmten Tier- oder Pflanzenart etc. haben, dann melden Sie sich doch bitte in der Geschäftsstelle! Wir sind froh um jeden kleinen Beitrag!


Oft melden uns besorgte Bürger auch geplante oder schon vollzogene Baumfällungen oder sonstige vermutete Umweltfrevel. Das ist gut so und auch hier versuchen wir, im Rahmen unserer Möglichkeiten der Sache nachzugehen oder: weiterzuvermitteln. Denn wir sind ein eingetragener Verein und keine Behörde mit rechtlichen Befugnissen, - das ist vielen Mitbürgern nicht klar. Wir können einen gemeldeten Sachverhalt meist nur an die untere Naturschutzbehörde am Landratsamt und/oder die betreffende Gemeinde zur Prüfung weiterleiten und ermuntern die Leute, dies ebenfalls zu tun (am besten mit Dokumentation durch Fotos). So wird deutlich, dass sich nicht nur der BN, sondern auch Bürger daran stören, wenn etwa in ihrem Wohnumfeld Bäume generell oder zur Vogelbrutzeit gefällt werden oder Bauschutt in Feuchtwiesen gekippt wird.


Eher selten gibt es noch eine dritte Gruppe von Anrufern, die von der Kreisgruppe ein stärkeres Engagement zu ganz bestimmten Themen erwarten, etwa dem Einsatz des Unkrautbekämpfungsmittels Glyphosat in der Landwirtschaft, Windräder, Gentechnik oder Flächenverbrauch. Leider können wir auch hier nicht alles und jedes durch konkrete Aktionen anpacken, sondern können manchmal nur auf Kampagnen des BN-Landesverbands verweisen, der an übergeordneter Stelle versucht, politisch etwas zu bewegen oder gesellschaftlichen Bewusstseinswandel zu bewirken. Aber auch hier gilt: Je mehr Aktive wir haben, umso mehr können wir tun!